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Wenn der Winterblues aufspielt.

Winterdepressionen

Viele Millionen Menschen sind davon betroffen.

Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, keine Lust auf nichts: Der Winter ist für das „Tag-Tier” Mensch eine harte Probe, und das nicht nur in den nordischen Ländern, wo die Sonne über Monate hinweg nicht aufgeht. Das ist das Problem: Zuwenig Licht führt dazu, dass der Körper vermehrt Stoffe ausschüttet, die ihn zum Schlafen animieren wie zum Beispiel das Schlafhormon Melatonin. Der Winterblues ist da. Wer morgens um sieben das Haus verlässt, ins Büro fährt und um fünf wieder heimkehrt, hat letztlich den ganzen Tag ohne natürliches Sonnenlicht verbracht. Die Glühbirne oder Leuchtstoffröhre am Schreibtisch können den Lichtmangel nicht beheben. Ein solcher Lichtmangel kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, bis hin zu einem Krankheitsverlauf, der nur durch gezielte medizinische Therapien zu stoppen ist. Mediziner raten daher zu langen Spaziergängen um Sonnenlicht zu tanken oder, privat wie auch am Arbeitsplatz sogenannte Vollspektrumlampen einzusetzen. Diese helfen anhand ihrer physikalischen Eigenschaften die Winterdepression zu verhindern, und fördern die Leistungsfähigkeit und Konzentration.